Schlafexperten haben jetzt herausgefunden, dass Schlafmangel hinsichtlich der Gesundheit sehr schädlich ist. So stellte sich unter anderem heraus, dass zu wenig Schlaf zu Übergewicht führen kann, da im Schlaf das appetitzügelnde Hormon Leptin produziert wird, das das Hungergefühl verringert.
Bekommt der Körper jedoch nicht genügend Ruhephasen oder wird der Schlaf einfach unterbrochen, kehrt das Hungergefühl wieder und lässt dementsprechend die Menschen zum Kühlschrank laufen, um sich darin zu bedienen. Menschen, die unter Schlafmangel leiden, haben ebenfalls ein schlechteres Gedächtnis und Probleme, sich Dinge zu merken.
Auch das Immunsystem leidet laut Aussagen der Wissenschaftler unter zu wenig Schlaf. Forscher fanden heraus, dass Patienten mit Schlafstörungen öfter unter Erkältungen leiden als solche, die einen optimalen Schlafrhythmus haben. Daher empfehlen Experten mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht. 42 Prozent aller deutschen Bundesbürger haben mit Schlafstörungen zu kämpfen. Diese sollten spätestens dann ernst genommen werden, wenn der zu bewältigende Alltag nur noch schlecht gemeistert werden kann. Erste Anzeichen sind verminderte Konzentrationsfähigkeit, ständige Müdigkeit oder Schlafmangel, der länger als vier Wochen andauert. Eine präventive Maßnahme, um Schlaflosigkeit entgegenzuwirken, ist eine optimale Raumtemperatur von 14 bis 18 Grad. Auch ein Besuch im Schlaflabor kann unter Umständen Abhilfe schaffen. Medikamente sollten nur nach Absprache des Hausarztes eingenommen werden, da sonst die Gefahr der Abhängigkeit besteht.





