Schmackhafte Trauben werden vom überwiegenden Teil der deutschen Bevölkerung sehr gern gegessen und gehören auch zur Leibspeise zahlreicher Kinder. Als jedoch in den letzten Jahren bekannt wurde, dass immer mehr Anbieter die süßen Früchte, die Pestizid verseucht waren, verkauften, schlugen Greenpeace und andere Umweltorganisationen Alarm.
Die Schlagzeilen überschlugen sich, da häufig die Höchstmengen an Pestiziden überschritten wurde und bis heute niemand weiß, welche gesundheitlichen Auswirkungen die Rückstände haben werden. Da in nur einer genommenen Probe verschiedene Pestizide gefunden wurden, melden nun Experten erhebliche Bedenken an. In der Vergangenheit wurden bis zu 13 gefährliche Substanzen auf einer einzigen Traube nachgewiesen.
Nachdem Greenpeace anhand einer Studie weitere Obst- und Gemüsesorten einer Untersuchung auf Schadstoffe unterzog, stellte man fest, dass von 34 Proben aus bekannten Supermärkten keiner die Grenzwerte überschritt, jedoch 20 Prozent der getesteten Weintrauben immer noch nicht empfehlenswert sind. Zwei renommierte Lebensmittelketten boten Ware an, die in einem einwandfreien Zustand waren. Das Institut, das die Untersuchungsreihe startete und genommene Proben auf 300 verschiedene Pestizide testete, konnte dies mit einem guten Gewissen bestätigen. Noch immer gibt es keine gesetzliche Regelung, die Höchstmengen von giftigen Stoffen auf Lebensmitteloberflächen festsetzt. Somit tut man gut daran, gekauftes Obst und Gemüse gründlich zu waschen, da gut die Hälfte der Pestizide mit Wasser entfernt werden können.





