Trotz guter Verkaufszahlen von Geräten mit Windows Phone 7 bzw. Windows Phone 7.5 hat der finnische Mobilfunk- und Elektronikkonzern im vierten Quartal (Oktober bis Dezember) 2011 einen Verlust von 1,076 Milliarden Euro verbuchen müssen. Im Vorjahreszeitraum war Nokia noch in den schwarzen Zahlen und konnte einen Gewinn von 742 Millionen Euro verkünden. Der Konzern gibt an, mehr als eine Million Nokia Lumia ausgeliefert zu haben.
Nokia-Mobiltelefone im vergangenen Jahr günstiger als zuvor
Aus dem Nokia-Geschäftsbericht geht hervor, dass Nokia-Mobiltelefone im Jahr 2011 billiger waren als im Jahr davor. Von 113,5 Millionen Mobilgeräten (minus acht Prozent zum Vorjahreszeitraum), die im vierten Quartal 2011 ausgeliefert wurden, waren 93,9 Millionen Feature Phones (minus 1 Prozent) und 19,6 Millionen Smartphones (minus 31 Prozent). Der durchschnittliche Verkaufspreis für ein Nokia-Smartphone sank von 154 auf 140 Euro, Feature Phones kosteten durchschnittlich 53 statt 69 Euro.
Gesamtumsatz 2011 sinkt um neun Prozent auf 38,66 Milliarden Euro
Der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr 2011 sank um satte neun Prozent. Im Jahr 2010 betrug der Nokia-Umsatz noch 42,446 Milliarden Euro, im letzten Jahr sind es nurnoch 38,659 Milliarden Euro gewesen. Die Aktie des finnischen Unternehmens stieg im Jahr 2010 um 50 Eurocent an, 2011 sank der Wert um 31 Eurocent pro Aktie. Dennoch können Aktionäre auf eine Dividende hoffen, diese betrüge zirka 0,20 Euro pro Aktie.
417,1 Millionen Geräte im Jahr 2011 ausgeliefert
Nokia konnte 417,1 Millionen Geräte im letzten Jahr ausliefern, ein Minus von acht Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010. Der Anteil an Smartphones betrug 77,3 Millionen Geräte.





