In Schweden gab es laut Aussagen des Gesundheitsamtes einige Todesfälle in Bezug auf die Schweinegrippe Impfung. Die Todesopfer waren alle zwischen 53 und 90 Jahre und wiesen starke Vorerkrankungen auf. Aber auch andere gesundheitliche Vorfälle ereigneten sich nach der Impfung gegen das Schweinegrippe Virus in Schweden. Patienten klagten nach der Immunisierung über Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen und andere grippale Anzeichen, die auf die Nebenwirkungen des Impfstoffs zurückzuführen sind.
Schwedische Medien berichten von zahlreichen Krankmeldungen beim Krankenhauspersonal nach der Impfung. Nach der Aussage des schwedischen Arzneimittelamtes seien dies allerdings normale Nebenwirkungen und nicht ungewöhnlich. Nachdem das Amt einen Zusammenhang zwischen der Impfung mit Pandremix und dem darauffolgenden Tod von vier Patienten bestätigte, stieg die Skepsis und Verunsicherung der schwedischen Bürger in Bezug auf die Impfung. Die Todesfälle werden nun gründlich vom Amt untersucht. Da die Personen zu den Risikogruppen gehörten, bei der eine Ansteckung lebensbedrohliche Folgen haben könnte, wurden sie im ersten Anlauf der gesamten Impfaktion immunisiert. Bei den Toten handelte es sich um Patienten, die unter schweren Herzerkrankungen litten.
Das Arzneimittelamt gab bekannt, dass die Todesfälle nun auf mögliche Zusammenhänge mit der Immunisierung gegen die Neue Grippe untersucht werden. Gleichzeitig räumte die Sprecherin aber ein, dass bei der Todesursache durchaus die Vorerkrankung eine Rolle gespielt haben kann. Laut der Chefin der Abteilung für Arzneimittelsicherheit beim Arzneimittelamt wurden bereits 140.000 Menschen der Risikogruppe geimpft, bei denen keine größeren Impfreaktionen bekannt wurden. Dennoch reagieren die Leute in Schweden mit Vorsicht auf die Bekanntgabe der immensen Nebenwirkungen und Todesfälle. Schweden hatte bereits im Frühsommer damit begonnen, 19 Millionen Dosen Impfstoff zu bestellen. Die Zahl der Impfwilligen ist seitdem drastisch gesunken.





