Wahnsinn wie sich Tamiflu seit der Schweinegrippe in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern verbreitet hat. Jetzt ist es soweit, dass Medikamente online kaufen, schon fast ein Synonym für Tamiflu geworden ist. Leider ist es aber auch so weit gekommen, dass Tamiflu in Spam-Mails öfters beworben wird als Viagra. Dacid Pruce, Direktor der britischen Royal Pharmaceutical Society äußerte sich gegenüber dem Nachrichtensender CNN nicht sehr optimistisch. „Wir gehen davon aus, das Tamiflu jetzt das meist beworbene Medikament im Internet ist.“ Das sind keine guten Zeichen, denn die Spammer nutzen damit die Angst der Menschheit gegenüber der Schweinegrippe aus und verdienen sich Millionen in die eigenen Taschen.
„Wir wissen, dass die Hälfte des über das Internet verkauften Viagra gefälscht ist“ und das dürfte seiner Einschätzung nach auch auf das Medikament Tamiflu im Internet zutreffen. Man weiß bei gefälschten Medikamenten nicht was enthalten ist, dass kann alles mögliche sein. Ob falsche Wirkstoffe bei zu hohen Dosierungen zu schweren Folgeschäden führen können, will man an dieser Stelle gar nicht erwähnen. Sogar Rattengift soll sich in falschen Medikamenten befinden.
Keine schöne Vorstellung wer Viagra online bestellt oder Medikamente wie Tamiflu über das Internet bestellt, der will damit kein Rattengift zu sich nehmen. Laut CNN hat man dieses Bedenken aufgegriffen damit man die Bevölkerung dringlichst davor warnen kann, sich solche Dinge über das Internet zu besorgen. Keiner hat einen Grund in Panik aus zu brechen, es gibt derzeit wohl ausreichend Tamiflu um den H1N1 Virus zu unterdrücken. In Europa soll es Großbritannien sein, die am stärksten von dem Virus befallen sind.





