Das Angebot an Tagesgeld-Konten sorgt zwangsläufig dafür, dass die Zinsen beim Tagesgeld immer weiter gesenkt werden. Das ist wirtschaftlich normal, denn wo das Angebot die Nachfrage übersteigt, versuchen Anbieter vom Tagesgeld erst die Kunden mit hohen Zinsen zu locken, und dann purzeln die Zinsen beim Tagesgeld und Festgeld in den Keller. Bisher war das Tagesgeld und Festgeld von 1822direkt mit in der ersten Wahl, doch nun wurden die Zinsen bei 1822direkt gesenkt und man wandelt sich zur zweiten Wahl.
Beim 1822direkt Festgeld gibt es nun nur noch 2,8 Prozent Festgeld Zinsen. Eine Ausnahme bilden nur längere Laufzeiten wie 48 und 60 Monate. Da kann man immerhin noch 3,0 Prozent Zinsen auf das Festgeld bekommen. An der Mindesteinlage von 5.000 Euro hat sich nichts verändert.
Beim 1822direkt CashSkyline Tagesgeldkonto können Neuanleger bis zum 28.Februar 2009 noch einen Zinssatz von 3,5 Prozent mitnehmen. Mit dem 01.März 2009 gibt es dann auch bei diesem Angebot nur noch 3,0 Prozent Zinsen.
Das 1822direkt GiroAll Tagesgeldkonto was zum Girokonto gehört, hat einen Zinssatz von 4,0 Prozent. Der Zinssatz ist noch bis zum 28.Februar 2009 gültig und geht nur bis zu einem Betrag von 30.000 Euro. Wer mehr auf seinem Tagesgeldkonto anlegt, profitiert nur noch von 3,0 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld.
Die EZB-Leitzins-Senkung wird sich auch bei anderen Anbietern irgendwann bemerkbar machen. Also wird es wohl dazu kommen, dass bald weitere Angebote von Tagesgeldkonten und Festgeldkonten bei den Zinsen gesenkt werden. Ob diese Senkungen deutlicher sind als bei 1822direkt bleibt abzuwarten. Immerhin kann sich der Anleger bei 1822direkt weiterhin mit seinem Geld auf der sicheren Seite fühlen. Es gilt also in Zukunft noch mehr Tagesgeld-Vergleiche im Internet durchzuführen. Man muss auch die Inflation mit einrechnen und ab 2009 sollte man auch die Abgeltungssteuer nicht vergessen. Was bleibt beim Tagesgeldkonto dann noch unterm Strich? Nicht mehr viel, wenn man nicht richtig vergleicht.





