Tagesanleihen vom Bund – Man verdient gutes Geld, der Sparerfreibetrag ist erschöpft und der Steuersatz liegt über 25 Prozent? Besser verdienende Anlieger sind mit den Schatzbriefen vom Typ B gut beraten. Zinseinnahmen können mit dieser Anlageform in das Jahr 2009 oder noch später verschoben werden. Bis dahin greift die Abgeltungssteuer, mit der die gut verdienenden Anleger und Zinssparer besser fahren als bisher.
Ganz neu ist aber auch die kurzfristige Tagesanleihe. Diese sorgt aktuell für einiges an Aufregung in der Branche. Seit fast 30 Jahren ist dies das erste neue Bundeswertpapier das auch für Privatanleger attraktiv ist. Seit Juli 2008 sind diese Bundeswertpapiere auf dem Markt und die Beliebtheit steigt drastisch. Mit einer Rendite von etwa 3,7 Prozent ein echter Hingucker im Finanzwesen. Täglich wird die Rendite anhand des neusten Marktzinses neu berechnet.
Wer keine Depotkosten haben will, sollte sich die Bundeswertpapiere direkt bei der Deutschen Finanzagentur in Frankfurt einkaufen. Dort werden die Bundeswertpapiere dann kostenlos gelagert. Leider ist die Aufklärung über Tagesanleihen bzw. Bundeswertpapiere sehr gering. Banken übernehmen dies nur ganz selten und so müssen sich Interessenten stets selbst informieren, um mit Bundeswertpapieren auf den richtigen Pfad zu kommen.





Die Banken tun sich schwer damit, auf die “Bundesschätzschen” hinzuweisen. Die Provisionen dafür sind halt sehr mager. Mehr zu diesem Thema demnächst auch auf www.abgeltungsteuer.de
K. Schmid