Ein weiterer Datenskandal in der Geschichte der großen Konzerne im Web. Eine Sicherheitslücke machte es Angreifern möglich, von jedem beliebigen Computer mit Internetanschluss auf 150.000 Datensätze von Schlecker Online-Kunden zuzugreifen. Vorname, Nachname, Adresse, Geschlecht und einige weitere Angaben sollen in den Datensätzen über Kunden stehen, so zumindest entnimmt es prenio.de weiteren Medienberichten.
Datenschützer Tobias Huch entdeckte die Sicherheitslücke bei Schlecker. Schon damals deckte er den Datenskandal mit T-Mobile auf. Man sei nur durch Zufall über diese Datenlücke gestolpert, wird er in den Medien zitiert. Bei genauem Hinschauen merkte man „das ist keine Lücke, das ist der Tag der offenen Tür“. Denn Zugang zu diesen Daten soll man von jedem beliebigen PC aus hätte haben können.
Termin ist der 02. und 03. Februar 2010 in den USA. Gehalten wird der Vortrag von Jorge Luis Alvarez Medina, der entsprechend auch die Präsentation der Sicherheitslücke durchführt. Es ist eine eher ungefährliche Sicherheitslücke, die jedoch in der – richtigen – falschen Kombination zu einer gefährlichen Sicherheitslücke wird. Kurz und knapp sei gesagt, der Internet-Explorer von Microsoft wird zum Dateiserver umfunktioniert, so die Ankündigung von Medina.
Nüchtern ausgedrückt, aber die Wirkung von Zimuse ist nicht zu unterschätzen. Es gibt derzeit zwei Varianten von dem Wurm. Bei einer Variante tarnt sich der Wurm als IQ-Test. Es ist eine extrem gefährliche Malware Art bei der es dem Nutzer schon in der Anfangsphase kaum gelingt, den Wurm überhaupt zu entdecken. Sobald der Nutzer den vermeintlichen IQ-Test öffnet, verbreitet sich der Wurm im System und erstellt dabei mehrfach Kopien von sich selbst innerhalb vom Windows-System.