9. September 2010

Letzte Unterschriften für die Rettung von Karstadt sind eingetroffen

Die letzten beiden Unterschriften, die für eine Rettung der Warenhauskette Karstadt durch den Investor Nicolas Berggruen fehlten, liegen vor. Das teilte das Bundesarbeitsministerium am Freitag mit. Die Durchführung des Insolvenzplans hängt nun nur noch von der Entscheidung des Amtsgerichts Essen ab. Die Sitzung des Gerichts soll am Freitag um 14 Uhr beginnen. Berggruen hatte bereits im Juni den Zuschlag des Insolvenzverwalters Klaus-Hubert Görg bekommen.

Sein Konzept sieht unter anderem vor die 25.000 Stellen bei Karstadt zu erhalten. Erst am Donnerstag, Stunden vor Fristende, konnte eine Einigung mit den Gläubigern des Vermieters Highstreet, dem 86 der 120 Karstadt-Häuser gehören, getroffen werden. Eine Mietsenkung im Rahmen von 400 Millionen Euro über mehrere Jahre war Bedingung für die Gültigkeit des Kaufvertrags Berggruens. Die Highstreet-Gläubiger hatten bereits am Donnerstagabend ihre Zustimmung geäußert. Es dauerte aber bis Freitagmittag, bis dies auch durch die letzten Unterschriften bestätigt worden war. (dts Nachrichtenagentur)

Übernahme von Karstadt steht offenbar nichts mehr im Weg

Die Rettung der Warenhauskette Karstadt steht offenbar kurz bevor. Medienberichten zufolge fehlen nur noch die Unterschriften einiger Gläubiger für die Übernahme durch den Investor Nicolas Berggruen. Dies wurde von Berggruen und Sprechern des Vermieters Highstreet bestätigt. Erst am Donnerstagabend hatten die Gläubiger von Highstreet einer von Berggruen geforderten Mietsenkung zugestimmt.

Das Amtsgericht Essen will am Freitagvormittag über eine Annahme des Insolvenzplans entscheiden. Sollten die Unterschriften der Gläubiger nicht rechtzeitig vorliegen, müsste die Entscheidung des Gerichts erneut, bereits zum fünften Mal, verschoben werden. Berggruen hatte im Juni den Zuschlag von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg erhalten und seitdem mit Highstreet um Mietsenkungen gerungen. (dts Nachrichtenagentur)

Super Aguri startet Formel 1 Saison 2008

Es war sehr knapp, ob das Formel 1 Team Super Aguri in der neuen Formel 1 Saison 2008 überhaupt starten wird. Jetzt ein paar Tage vor dem Großen Preis von Melbourne, der live im RTL und Premiere ausgestrahlt wird, konnte Super Aguri Teamgründer Aguri Suzuki, den neuen Sponsor vorstellen. Es handelt sich dabei um die britische Magma Group. Für Suzuki ist diese neue Partnerschaft die beste Lösung „Nach Gesprächen mit verschiedenen Sponsoren, Investoren und Interessenten haben wir eine Vereinbarung mit der Magma Group erreich“, so der Teamgründer in zuversichtlicher Stimmung.

Noch sind beide Parteien in den wichtigen Gesprächen um Details zu klären. So ist derzeit unbekannt, welche Rolle der Sponsor einnehmen wird und wie viele Anteile er am Team haben wird. Definitiv aber soll es „mehr als ein Sponsor“ werden. Honda spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei Super Aguri, da diese die Motoren für die Boliden liefern. Dem neuen Sponsor hat Honda bereits seine Zustimmung erteilt.

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Möglicher Investor für Super Aguri

Ein Geheimnis ist es lange nicht mehr, dass die Kasse vom Formel 1 Team Super Aguri bestrebt ist neue Investoren zu finden. Jetzt ist eine neue Gruppe Investoren daran interessiert, die Kasse mit einigen Finanzspritzen aufzubessern. Beim Namen genannt ist es die „Spice Group“ die bereits beim A1 Team Indien die Promotion leitet. Zum derzeitigen Zeitpunkt haben die Gespräche leider noch keinen Abschluß gefunden. Laut Indiainfo sprechen die Investoren derzeit mit zwei verschiedenen Teams und behalten sich eine Entscheidung noch vor, dies teilte der Geschäftsführer Sehgal mit. Welcher Rennstall der zweite neben Super Aguri sei, ist unbekannt und wurde nicht erwähnt. Die Gruppe würde dann angeblich auch die Schulden von ungefähr 47 Millionen Dollar übernehmen.

Wenn die Spice Group wirklich Interesse hat in Super Aguri zu investieren, dann werden Spekulanten auch die Begründung finden warum zuletzt Narain Karthikeyan mit dem Team Super Aguri in Verbindung gebracht wurde. Wie es mit den Verhandlungen und Gesprächen weitergeht wird die Zukunft zeigen. Ebenso wird es sich herausstellen ob an all dem Trubel überhaupt etwas dran ist.