3. September 2010

Massenweise neue HIV-Infizierte

Es ist nur ein Fehler der Software, dass es deutlich mehr HIV-Patienten gibt als je zu vor. Es floss in letzter Zeit Geld in Millionenhöhe aus dem Gesundheitsfonds zu verschiedenen Krankenkassen. Die Transaktionen jedoch sind falsch und der Grund soll laut einem Bericht des „Spiegel“ bei einem Fehler in der Praxis-Software für Ärzte liegen. Patienten der Ärzte wurden durch die Zuweisung einer falschen Nummer nicht richtig im System erfasst.

Die Software listete die Patienten als HIV-Infizierte auf. Vorzugweise geschah dies aber bei Patienten die deutlich über 65 Jahre ihres Lebens hinter sich haben. Dieses hohe Alter lies Misstrauen aufkommen. Weil HIV-Patienten sehr kostenintensiv sind, spülte die falsche Zuweisung im System den Krankenkassen deutlich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu. Pro Patient, pro Jahr, bekommt eine Krankenkassen laut den Angaben vom „Spiegel“ um die 10.000 Euro.

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