3. September 2010

Video-on-Demand via YouTube Filme schauen

Google macht ernst. Im Kampf um die besten Plätze auf dem Markt will Google nun eine weitere Einnahmequelle bei YouTube realisieren. Gesprochen haben Medien über diesen Schritt schon in der Vergangenheit mehrfach. Google will YouTube einen eigenen Video-on-Demand-Service verpassen und das soll bestenfalls noch in diesem Jahr passieren. Die Financial Times will erfahren haben das Google bereits kurz vor der Ankündigung des neuen Dienstes für YouTube steht.

Angaben der Financial Times zufolge will Google es aber anders machen als Apple. Apple bietet über iTunes Filme zum Download gegen eine Leihgebühr an. Google will auch YouTube jedoch Filme direkt streamen und dafür eine Art Pay per View einführen. Somit kann man bei YouTube dann Filme live anschauen.

[Read more...]

Paul Allen verklagt Google, YouTube, Ebay, Apple, Facebook uvm.

Er steht auf der Liste der reichsten Männer der Welt auf Platz 37 von 50. 1975 gründete Paul Allen gemeinsam mit Bill Gates das Unternehmen Microsoft. 1983 stieg Paul Allen aus dem Management bei Microsoft aus und agierte nur noch als Investor bei anderen IT-Unternehmen. Außerdem ist Paul Allen sein soziales Engagement sehr lobenswert. Jetzt macht der Microsoft-Gründer aber mal wieder in der Branchenwelt auf sich aufmerksam und verklagt gleich 12 Konzerne.

Schwere Gegner suchte sich Paul Allen aus. Er verklagt unter anderem Yahoo!, Google, YouTube, Facebook, Ebay und Apple sowie weitere kleinere Konzerne. Einer der reichsten Männer der Welt sucht sich die reichsten Unternehmen der Welt aus und zieht diese vor Gericht? Ein Versuch scheint es ihm wert zu sein.

[Read more...]

Aigner nutzt selber Google

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat sich selbst als Google-Nutzerin geoutet: “Vor Reisen gehe ich öfter mal ins Netz. Ich sehe mir Straßenkarten und Routen an”, sagte Sie im Gespräch mit “Spiegel Online”. Generell sei sie kein “Internetschreck”, sondern “alles andere als technikfeindlich”. Das Internet stelle eine große Hilfe dar, zum Beispiel für die Orientierung von Rettungsdiensten.

Dass sie dennoch ständig Kritik an Google übe, liege daran, dass man auf die Persönlichkeitsrechte der Menschen achten müsse. “Ein Klick genügt, und ich hätte das komplette Persönlichkeitsprofil eines Passanten. Das wäre ein Dammbruch, das müssen wir verhindern.” Google könne sich ab jetzt keinen Fehler mehr erlauben, weil der Imageschaden für die Marke bereits enorm sei. Google habe die Bürger in den Sommerferien überrumpelt und sich damit keinen Gefallen getan. (dts Nachrichtenagentur)

Deutsche googeln Nachbarn

Jeder siebte Deutsche hat schon einmal den Namen eines Nachbarn bei Google, Facebook und Co. eingegeben, um sich genauer zu informieren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut “Innofact” hervor. Im Juli 2010 wurden dazu 1.042 Personen befragt. Die reine Neugier packt dabei 11 Prozent aller Deutschen, die sich einfach ein wenig über die Menschen von nebenan informieren wollen, vier Prozent sind sogar schon per Facebook mit einem Nachbar oder Nachbarin befreundet.

Dabei tun sich junge Menschen besonders hervor. 15 Prozent der unter 30-Jährigen informieren über die Anwohner in nächster Nähe und befreunden sich zu acht Prozent über Facebook mit ihnen. Mit zunehmendem Alter schwindet indes der Gebrauch des Mediums Internet zur Beobachtung der Nachbarn. Nur noch drei Prozent der über 60-Jährigen schauen online, wer genau in ihrer Umgebung wohnt. (dts Nachrichtenagentur)

Neue Maßnahmen gegen Google Street View

Die Bundesregierung will offenbar noch im Herbst einen Maßnahmenkatalog zur Regelung von Internet-Geodiensten erstellen. Dies hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen, hieß es aus Kabinettskreisen. Indes soll auch der Vorschlag der Länder abgelehnt worden sein, welcher vorsah, dass ein spezielles Gesetz für Google auf den Weg gebracht werden sollte.

Für den 20. September sei überdies ein Spitzengespräch der Regierung mit Vertretern von Politik, Datenschutz, Wirtschaft und Google angesetzt. Bei “Google Street View” sollen Foto-Aufnahmen von Häusern und Straßen von 20 deutschen Städten zu sehen sein. In einigen anderen Ländern wie Frankreich, Großbritannien und der Schweiz ist der Dienst schon online. (dts Nachrichtenagentur)

Datenschutz soll im Herbst verschärft werden

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch über schärfere Regeln für Internet-Geo-Dienste beraten. Dabei wurde vereinbart, dass im Herbst dieses Jahres Eckpunkte zur Regelung geplant seien.

Indes wurde der Vorschlag der Länder abgelehnt, welcher vorsah, dass ein spezielles Gesetz für Google auf den Weg gebracht werden sollte. Bei “Google Street View” sollen Foto-Aufnahmen von Häusern und Straßen von 20 deutschen Städten zu sehen sein. Am 20. September sei überdies ein Spitzengespräch der Regierung mit Experten geplant. (dts Nachrichtenagentur)

Neue Regeln für Google Street View gefordert

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich für eine ausgeglichene gesetzliche Neuregelung im Rahmen der Einführung von “Google Street View” ausgesprochen. Es solle ein “ausgewogenes Verhältnis zwischen Verbraucherinteressen und Geschäftsinteressen” geschaffen werden, sagte Aigner dem Deutschlandfunk.

In Deutschland herrsche ein hoher Datenschutzstandard und ein ebenso hohes Datenschutzbewusstsein, welches auch gewährleistet werden müsse. Ebenso sei die Widerspruchsfrist für den Internetdienst zu kurz, so Aigner. Diese würde am 15. September auslaufen. Google ermöglicht Hausbesitzern und Mietern Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Bildern ihrer Häuser bei “Street View” einzulegen. (dts Nachrichtenagentur)

Spezielles Datenschutzgesetz für Internet gefordert

Die FDP sieht angesichts massiver Bedenken wegen einer Verletzung der Privatsphäre und damit des Datenschutzes durch “Google Street View” dringenden Handlungsbedarf. Nach der SPD fordert nun auch die FDP ein spezielles Datenschutzgesetz für das Internet, berichtet das “Handelsblatt”. “Unser Datenschutzgesetz ist den Herausforderungen des Internets nicht gewachsen – verglichen mit der rasanten Entwicklung des Internets erinnert es an die Steinzeit”, sagte der rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Christian Ahrendt. “Der Verbraucher kann aber nicht den Tag damit verbringen, ständig zu prüfen, ob er irgendwo widersprechen muss”, sagte Ahrendt.

Deswegen müsse künftig “in vielen Fällen” die Einwilligungslösung gelten. “Erst wenn der Verbraucher eingewilligt hat, dürfen seine Daten genutzt werden.” Angesichts massiver Bedenken wegen einer Verletzung der Privatsphäre und damit des Datenschutzes durch “Google Street View” werden gesetzgeberische Schritte immer wahrscheinlicher. Der Bundesrat hat bereits die Initiative für eine Reform des Bundesdatenschutzgesetzes ergriffen. Der im Juli beschlossene Entwurf sieht eine gesetzliche Pflicht zur Anonymisierung von Menschen und von Nummernschildern bei systematischen Foto- und Filmaufnahmen vor. (dts Nachrichtenagentur)

Sprachsteuerung für Andorid-Handys

Der US-Internetkonzern Google hat eine neue Sprachsteuerung für Handys mit dem Betriebssystem Android vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich bei “Voice Actions” um eine Reihe von einfachen gesprochenen Kommandos, mit denen der Nutzer sein Handy kontrollieren und beispielsweise Anrufe, SMS oder E-Mails aktivieren kann.

Android war im zweiten Quartal 2010 nach Angaben des US-Marktforschungsinstituts Gartner das meistverkaufte Betriebssystem für Smartphones. Laut Google werden jeden Tag 200.000 Geräte mit Android-Betriebssystem aktiviert. (dts Nachrichtenagentur)

Deutsche haben keine Angst vor Google Street View

Die Deutsche haben überraschend wenig Bedenken gegen den Online-Bilderdienst Street View von Google. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24 sagten 41 Prozent der Befragten, sie fänden das Programm positiv. Nur 39 Prozent sehen eher Nachteile darin. Unterschiede sind auch zwischen den Altersgruppen zu erkennen.

Unter den 30-Jährigen sehen 28 Prozent die Nachteile von Street View, 47 Prozent dagegen bei den über 49-Jährigen. Protest einlegen wollen die meisten Deutschen nicht. Nur 16 Prozent wollen ihr Haus von Google unkenntlich machen lassen. 41 Prozent hingegen wollen Street View selber nutzen, 47 Prozent der Befragten haben sogar Vertrauen in Googles Datenschutzversprechungen.