Der US-Amerikanische Elektronikfachhändler Circuit City muss komplett schließen. Das bedeutet für die circa 34.000 Beschäftige in den USA die Arbeitslosigkeit. Im Sog der weltweiten Finanzkrise konnte das Unternehmen, das in Richmond, im US-Bundesstaat Virginia seine Zentrale hat, bei einem Umsatz von circa 12 Milliarden Dollar in den vergangenen zwei Jahren keine schwarzen Zahlen mehr schreiben.
Am 11.11.2008 hatte das zweitgrößte Elektronikverkaufsunternehmen der USA Insolvenz angemeldet und konnte kurze Zeit später auf ein Darlehen von insgesamt über 1,1 Milliarden Dollar zurückgreifen. Der Plan des Unternehmens sah vor, 10 Prozent der bestehenden Märkte zu schließen und eine große Zahl an Stellen abzubauen. Das geschah dann im November und Dezember 2008 mit der Schließung von 155 Geschäften in den USA, die nicht rentabel arbeiteten.