3. September 2010

Armee-Offizier muss wegen Drogenschmuggel ins Gefängnis

In Bangladesch ist ein Armee-Offizier wegen Schmuggel von Hustensaft ins Gefängnis gekommen. Hustensaft gilt in Bangladesch als beliebte Droge, da dieser Codein enthalte, eine schmerzlindernde Substanz. Der ranghohe Offizier wurde im Norden von Bangladesch mit 780 Flaschen der “Droge” festgenommen und musste sich vor einem Militärgericht verantworten.

Nach Angaben eines Regierungssprechers sei der Mann für schuldig befunden worden und muss nun seine einjährige Haftstrafe antreten. In Bangladesch nimmt die Zahl der drogensüchtigen Menschen stetig zu, weshalb immer häufiger über die Grenzen des südasiatischen Staates hinweg Drogenschmuggel betrieben wird. (dts Nachrichtenagentur)

Drogenboss in Mexiko verhaftet

Die mexikanische Polizei hat in der Nacht zum Dienstag einen der meistgesuchten Drogenbosse des Landes gefasst. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Mexiko-Stadt mit. Edgar Valdez Villarreal gilt als führender Kopf des Beltran-Leyva-Kartells, das in den vergangenen Monaten maßgeblich am Drogenkrieg in Mexiko beteiligt war. Seit die Chefs des Kartells, Arturo und Carlos Beltran-Leyva, Ende des vergangenen Jahres von Sicherheitskräften getötet oder verhaftet worden waren, war ein blutiger Machtkampf innerhalb des Kartells entbrannt.

Valdez, gebürtiger US-Amerikaner, gilt als extrem gewalttätig und trägt den Spitznamen “La Barbie”, wegen seiner blauen Augen und hellen Hautfarbe. Seine Verhaftung ist der zweite große Erfolg der mexikanischen Behörden im Kampf gegen die Drogenkartelle innerhalb der letzten zwei Monate. Im Juli gelang es Soldaten, den Chef des Sinalao-Kartells, Ignacio “Nacho” Coronel Villareal, zu töten. Seit der mexikanische Präsident Felipe Calderón im Dezember 2006 zum Kampf gegen das organisierte Verbrechen aufgerufen hatte, wurden in Mexiko über 28.000 Menschen bei mit Drogen in Verbindung stehenden Gewalttaten getötet. (dts Nachrichtenagentur)

Paris Hilton mit Kokain erwischt

Bei einer Routinekontrolle wurde vor dem Hotel „Wynn“ ein Geländewagen angehalten. Als die Beamten den Wagen von Paris Hilton und ihrem Fahrer kontrollierten, nahmen sie den verdächtigen Geruch von Marihuana wahr. Daraufhin wurden die beiden festgenommen und zum Polizeirevier gebracht. Während einer weiteren Überprüfung bei der Polizei fiel Paris Hilton ein Mitbringsel aus der Handtasche, ebenso wie ein Tütchen mit weißem Inhalt. Ein Drogencheck endete bei Kokain positiv.

Laut Polizeisprecher und ihrem Anwalt David Chernoff wurde die Hotelerbin kurze Zeit später wieder freigelassen. Der Fahrer vom Geländewagen kam gegen Kaution in Höhe von 2.000 US-Dollar ebenfalls wieder frei.

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Lohan muss wieder in Therapie

Die US-Schauspielerin Lindsay Lohan muss mehrere Therapiesitzungen durchlaufen. Vier Stunden Psychotherapie, zwei Stunden Verhaltenstherapie, zwei Drogen- und Alkoholtests, sieben Sitzungen bei einem Berater gegen die Abhängigkeit und fünf Behandlungen gegen die Drogenabhängigkeit pro Woche soll das Gericht der gestern aus der Reha-Klinik Entlassenen laut amerikanischen Medien auferlegt haben.

Wenn sie bis zum ersten November gegen eine dieser Auflagen verstoße, muss sie 30 Tage ins Gefängnis, erklärte die Richterin. Sonst dürfe sie danach dort leben und so leben wie es ihr gefällt. Lohan sollen diese Maßnahmen gefallen. Sie möchte ein gesünderer und positiverer Mensch werden. Um schlechten Einflüssen zu entgehen, erschien sie Mittwochnacht auch nicht auf der Premiere ihres neuen Films “Machete”.(dts Nachrichtenagentur)

Neues Massengrab in Mexiko entdeckt

Im Nordosten Mexikos, am Golf von Mexiko, haben Einsatzkräfte der Marine ein Massengrab mit mindestens 72 Toten entdeckt. Wie die mexikanische Marine am Mittwoch mitteilte, wurde das Grab gefunden, nachdem ein Mann mit einer Schusswunde an einem Militärstützpunkt um medizinische Versorgung bat.

Die Einsatzkräfte fuhren zu dem Ort, an dem das Opfer angegriffen worden war und wurden selbst von vermeintlichen Auftragskillern aus dem Drogenmilieu attackiert. Dabei sollen ein Soldat und drei Mitglieder von Drogenbanden ums Leben gekommen sein. Bei den Leichen im Massengrab, darunter 58 Männer und 14 Frauen, handele es sich vermutlich um Opfer des Drogenkriegs, mit dem Mexiko seit Jahren zu kämpfen hat. (dts Nachrichtenagentur)

Zucker macht nicht süchtig

Die Hypothese, Zucker könne süchtig machen, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Professor David Benton von der Swansea Universität in Großbritannien nahm alle gängigen Hypothesen und davon abgeleitete Vermutungen unter die Lupe. Er wertete 160 Studien aus und fand keinerlei Bestätigung. Damit wird die vermeintlich existierende Zuckersucht ins Reich der Ernährungsmärchen verwiesen. Die Hypothese, Zucker könne auch Menschen körperlich abhängig machen, entstammt Versuchen an Ratten. Diesen hatten Forscher zwölf Stunden lang kein Futter gegeben und anschließend Laborfutter sowie wahlweise eine Zuckerlösung in unbegrenzter Menge angeboten. Nach einem Monat zeigten die Tiere Anzeichen einer Sucht. Sie nahmen beim ersten Angebot von Nahrung große Mengen an Zucker auf, was als “Fressanfall” eingeordnet wurde.

Spezielle Medikamente, die bei Drogensüchtigen Entzugserscheinungen auslösen, wirkten auch bei den Tieren entsprechend. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass diese Beobachtungen an den Tieren auch Rückschlüsse auf den Menschen, zumindest auf Übergewichtige und Patienten mit einer sogenannten “Binge Eating Disorder” (einer Essstörung mit periodischen Heißhungeranfällen), zuließen. “Keine der auf Grundlage des Tiermodells aufgestellten Hypothesen hinsichtlich einer Zuckersucht bestätigt sich für den Menschen”, so Benton. Drogenmissbrauch und alle “natürlichen Belohnungen” führen im Gehirn zur Ausschüttung von Dopamin, aber die Reaktionsmuster unterscheiden sich. Messungen bei den Tieren hatten gezeigt, dass nach der Zuckeraufnahme im Gehirn der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird, was auch nach Drogenkonsum der Fall ist. Professor Benton zeigt auf, dass nicht nur nach dem Verzehr von etwas Schmackhaftem wie Zucker, sondern in Folge aller “natürlichen Belohnungen” – dazu zählen angenehme Erlebnisse beim Musikhören, bei der Erwartung eines Gewinns, beim Anschauen eines freundlichen oder attraktiven Gesichts, beim Verliebt sein – eine Dopaminausschüttung messbar ist. Darüber hinaus gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem Reaktionsmuster des Gehirns auf Drogen und dem auf “natürliche Belohnungen”. Allein die Messung einer Ausschüttung des Botenstoffs reicht also nicht aus, um Gemeinsamkeiten nachzuweisen.

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70 Tote in Mexiko entdeckt

In einer verlassenen Mine in Mexiko sind 20 Tote gefunden worden. Das Gebiet um die Mine nahe der Stadt Pachuca wurde abgeriegelt. Den Hinweis auf die Toten erhielten Beamte von einem Mitglied einer Drogenbande. Dies ist übereinstimmenden Medienberichten zu entnehmen. Militär, Feuerwehr und Sicherheitsbeamte arbeiten gemeinsam an der Aufklärung des Fundes.

Die Körper seien stark verwest und konnten bislang nicht identifiziert werden. Bereits in den vergangenen Wochen wurden mehrere Massengräber in Mexiko entdeckt, die mit dem anhaltenden Drogenkrieg in Zusammenhang stehen. In dem Gebiet um Pachuca, Hauptstadt der Region Hidalgo, wurde über 400 Jahre lang Bergbau betrieben. Mitte des 20 Jahrhunderts wurden die Minen jedoch nach und nach geschlossen. (dts Nachrichtenagentur)

Drogendealer betrügt Käufer

Im hessischen Darmstadt hat ein 20-jähriger Haschisch-Käufer seinen Drogendealer wegen Betrugs festgehalten. Informationen der Polizei zufolge gab der 20-Jährige an rund 10 Gramm Haschisch erwerben zu wollen, allerdings sei ihm bei näherer Betrachtung aufgefallen, dass die Packung vollkommen leer war. Daraufhin stellte er Betrugsanzeige gegen den 26-jährigen Verkäufer.

Ein klärendes Gespräch und der Hinweis auf das Betäubungsmittelgesetz mündeten in zwei Strafanzeigen. Gegen den 20-Jährigen wurde wegen des illegalen Erwerbs von Betäubungsmitteln und gegen den 26-Jährigen wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln Anzeige erstattet. (dts Nachrichtenagentur)

Hortensien als Drogen rauchen

In Kreisen der Pflanzenliebhaber und Kenner, wird der Hortensie eine Einreise nach Deutschland im 18. Jahrhundert zugesprochen. Aus Japan und China stammt das gute Stück, das uns seither mit roten, weißen, blauen oder rosa Farben in den Vorgärten anleuchtet. Damals dachte niemand daran, dass die Hortensie mal ins Visier der Ermittler kommt. Jetzt ermittelt die Polizei, doch nicht gegen die Hortensien, sondern für ihren Erhalt.

Im südniedersächsischen Hannoversch Münden sind im Ortsteil Oberode und Hedemünden erneut Hortensien gestohlen wurden. Die Besitzer, aus deren Vorgärten und Gärten die Hortensien gestohlen wurden, sind ratlos. Polizeisprecherin Jasmin Kaatz teilte mit, es seien Hortensien aus mindestens 14 Gärten verschwunden. Die Recherchen der Polizei bringen nicht den Verdacht auf, dass es Pflanzenliebhaber sein könnten. Immerhin wurden stets die Triebe der Hortensie abgeschnitten und gestohlen, nicht aber die Pflanze mit Wurzel.

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Impfstoff gegen Kokainsucht

Wissenschaftler der Yale-Universität arbeiten seit längerem an einem Impfstoff, der Kokainsüchtigen helfen soll, ihre Sucht zu bekämpfen. Nun sei man diesem Ziel näher gekommen.

Der Impfstoff bewirke, dass sich beim Konsum der Droge Kokain nicht das gewünschte, berauschende Hochgefühl einstellen würde. Das hätte zur Folge, dass der Suchtdruck der Kokainabhängigen sinken würde, weil die suchfördernde Wirkung ausbliebe. In ersten Test habe sich gezeigt, dass eben diese Wirkung durch den Impfstoff mit Einschränkungen auftritt. Die Forscher, die den Impfstoff gegen Kokainsucht entwickeln, sind US-Wissenschaftler der Yale-Universität, unter wissenschaftlicher Leitung von Bridget Martell.

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