
Die Impfungen gegen die Schweinegrippe sollen schon bald beginnen, doch bis heute steht man vor dem Problem, über die Finanzierung der größten Impfungswelle in Deutschland noch immer keinen genauen Plan zu haben. Bei den letzten Diskussionen sind sich Bund und Länder noch immer nicht darüber einig, wie die Kosten für die Schweinegrippe-Impfung aufgeteilt werden.
Es sind enorme Kosten die bei einer Impfaktion wie dieser entstehen, wenn sich über die Hälfte aller gesetzlich Versicherten impfen lassen. Eigentlich sicherte der Bund den Kassen ja zu, die Kosten dafür übernehmen zu wollen. Allerdings lehnten die Länder bereits die vom Bund gestellte Forderung ab, die Kosten dafür zu teilen.
Der Staatsminister im Kanzleramt, Hermann Gröhe sagt das es Einigungschancen gibt. Nur bis diese Chancen zu einer Einigung führen, verzögern sich die Bestellungen weiterer Schweinegrippe-Impfungen weiter. Erst am 09. September 2009 sollen weitere Gespräche laut dem Regierungssprecher Ulrich Wilhelm nötig sein, so die Angaben in Medienberichten.
Der Hintergrund dieser Gespräche soll die Kostenaufteilung sein. Um die Planungen für die Bürger in Deutschland ginge es dabei aber nicht. Langsam kommt auch bei den Krankenkassen Zweifel auf. Durch die Runde geht bereits die Warnung vom Chef der Barmer Ersatzkasse, der von einem Schwarzen Peter sprach. Seine Warnung geht klar in die Richtung, dass man aufpassen müsse am Ende nicht die Kosten bei den Krankenkassen zu haben.





