Welch eine Sauerei, erstmals sollen Puten in Chile sich mit Schweinegrippe infiziert haben. Natürlich machen Medien sofort Schlagzeilen daraus und lassen finanzielle Mittel fließen. Nahe der Hafenstadt Valparaiso auf einer Farm, wurde die Schweinegrippe laut Angaben der chilenischen Landwirtschaftsbehörden bei Puten entdeckt.
Wie bereits den Medien zu entnehmen ist, ist der Virus bei den Puten unter Kontrolle. Die Gefahr des Ausbruchs besteht nicht. Auch wurden bereits Maßnahmen eingeleitet um die Ansteckung von Menschen zu verhindern. Angaben gibt es dazu bisher leider keine. Aber hauptsache Schweinegrippe wieder in den Medien, denn wie so oft in den letzten Wochen, versucht hier vermutlich eine ganze Industrie Panik zu verbreiten um daran selbst finanzielle Vorteile zu erlangen. Die Schweinegrippe ist eine weitaus schwächere Grippe als jede Grippewelle die über den Winter in Deutschland stattfindet. Warum also Panik vor einer vergleichsweise so harmlosen Grippe.
Die Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Istituts, Elke Reinking teilte laut Medien mit, das man bisher sogar noch auf die Bestätigung wartet, ob es sich wirklich um den Virus H1N1 handelt. Denn bisher ist H1N1 (Schweinegrippe) nur bei Menschen gefunden wurden.
Wenn eine Meldung nicht mehr für genug Sensation sorgt, versucht man diese zu dramatisieren, richtig? Genau das passiert nun mit der Schweinegrippe, denn jetzt wird auch endlich erwähnt, dass man noch nicht weiß wie gefährlich das Anliegen sei, wenn sich wirklich Puten / Tiere mit der Schweinegrippe infiziert haben. Bisherige Informationen erlauben noch keine genaue Einschätzung. Berichte besagen das es ein erhöhtes Risiko sein könnte, wenn sich die Erreger der Schweinegrippe mit der Vogelgrippe mischen würden.
Endlich, Vogelgrippe und Schweinegrippe gemeinsam, am besten noch gemischt und ab nächsten Monat wenn alles wieder abflacht, mischen wir das BSE ebenfalls dazu. Medienberichten zufolge könnte womöglich ein Erreger entstehen der weitaus gefährlicher ist als die Schweinegrippe (H1N1) oder die Vogelgrippe. Auch die Ausbreitung kann viel schneller erfolgen.
Impfstoffe etc. gibt es vorher noch keine gegen eine Mischlingsseuche, denn niemand kann bisher solch einen Erreger abschätzen. Aber mal ganz ehrlich, wer glaubt ernsthaft an einen wirksamen Impfstoff gegen die Schweinegrippe, außer die Pharmakonzerne die daran ihr Geld verdienen? Wer daran glaubt ist selber Schuld. Einen Impfstoff zu entwickeln dauert in der Regel viele Jahre, es bedarf schon Tests die mehr als ein Jahr laufen etc. Wo bitte sind wirksame AIDS-Impfstoffe? Eben, man sucht diese vergeblich. Aber gegen eine durch Medien gepuschte und hochgezogene Grippekrankheit hat man natürlich sofort einen Impfstoff, sonst könnte man den Hype ja aus finanzieller Sicht nicht ausnutzen. Klar!
Der Schweinegrippe-Virus ist wirklich harmlos und wer keine Vorerkrankungen hat oder Schwanger ist, der braucht sich auch keine wirklichen Sorgen machen. In der Regel muss der H1N1 Virus nicht mit Tamiflu oder anderen Medikamenten behandelt werden. Dies hat sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer aktuellen Stellungnahme mitgeteilt. Nicht das dies viel zu heißen mag, aber immerhin.
Das Thema Schweinegrippe wird wohl bald aus den Medien verschwinden, denn irgendwann weiß auch der Letzte das hier nur der tägliche Bedarf an Sensationslust gestillt werden soll. Künstliche Panik. Verbreiten kann sich H1N1 in den kommenden Jahren wirklich weiterhin aber es macht diesen Virus nicht schlimmer als jede andere Grippe es ebenfalls ist. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, dann ist die Schweinegrippe mit dem BSE gemeinsam der Schublade der alten Geschichten. Nun viel Spaß bei ernsteren Meldungen und wenn Sie wollen, schreiben Sie uns Ihre Meinung zur Schweinegrippe doch per Kommentar.






Klar, das die Pandemiegefahr durch Influenza-Viren in ihren verschiedenen Varianten immer wieder auf´s Neue durch das globale Dorf getrieben wird, seit Wissenschaftler 2006 die Erfahrung machen konnten, dass es noch nie so leicht war, Fördergelder zu bekommen wie mit über die Medien gestreuten Horrorszenarien.
Logisch, dass die Pharmaindustrie auf diesen Zug aufsprang, um mit Tamiflu und Relenza sowie mit der Produktion von Impfstoffen gegen ein harmloses Virus, wie es H1N1 ist, Profite zu machen.
Nachdem viele Regierungen Banken mit Rettungsschirmen vor dem sicheren Ruin bewahrten und der Autoindustrie mit Abwrackprämien halfen, dürfen sich nun eben die Pharmaindustrie und das sogenannte Gesundheitswesen über einen warmen Regen freuen.
Richtiger wäre es, die Brutstätten der Viren zu beseitigen: Es sind doch immer wieder die Massentierhaltungen mit ihren tierfeindlichen Lebensbedingungen, in denen die Influenza-Viren ihre enorme Mutationsfähigkeit unter Beweis stellen. Erinnert sei hier an die Ausbrüche von H5N1 in der Region des Qinghai Sees in China, an die Seuchengänge bei Puten an der Ostküste von Großbritannien, bei Enten in Bayern und zuletzt im Landkreis Cloppenburg. Besser wäre es, den Tieren in kleinen Beständen unter natürlichen Bedingungen Auslauf zu gewähren. Dann könnten die Tiere bei wechselnden Witterungsbedingungen ein stabiles und kräftiges Immunsystem entwickeln und das Tageslicht würde durch seinen UV-Anteil eventuell ausgeschiedene Viren und andere Krankheitserreger abtöten.
Also von dieser Panikmache halte ich auch nicht besonders viel. Aber gerade jetzt wo in Deutschland ja die Schweinegrißße schon angekommen ist, kann man die Diskussion eh vergessen denke ich…man sieht ja bereits deutlich was nun zu tun ist…