2 Kommentare to “Schweinegrippe bei Puten in Chile (Panikmache)”

  1. Klar, das die Pandemiegefahr durch Influenza-Viren in ihren verschiedenen Varianten immer wieder auf´s Neue durch das globale Dorf getrieben wird, seit Wissenschaftler 2006 die Erfahrung machen konnten, dass es noch nie so leicht war, Fördergelder zu bekommen wie mit über die Medien gestreuten Horrorszenarien.

    Logisch, dass die Pharmaindustrie auf diesen Zug aufsprang, um mit Tamiflu und Relenza sowie mit der Produktion von Impfstoffen gegen ein harmloses Virus, wie es H1N1 ist, Profite zu machen.

    Nachdem viele Regierungen Banken mit Rettungsschirmen vor dem sicheren Ruin bewahrten und der Autoindustrie mit Abwrackprämien halfen, dürfen sich nun eben die Pharmaindustrie und das sogenannte Gesundheitswesen über einen warmen Regen freuen.

    Richtiger wäre es, die Brutstätten der Viren zu beseitigen: Es sind doch immer wieder die Massentierhaltungen mit ihren tierfeindlichen Lebensbedingungen, in denen die Influenza-Viren ihre enorme Mutationsfähigkeit unter Beweis stellen. Erinnert sei hier an die Ausbrüche von H5N1 in der Region des Qinghai Sees in China, an die Seuchengänge bei Puten an der Ostküste von Großbritannien, bei Enten in Bayern und zuletzt im Landkreis Cloppenburg. Besser wäre es, den Tieren in kleinen Beständen unter natürlichen Bedingungen Auslauf zu gewähren. Dann könnten die Tiere bei wechselnden Witterungsbedingungen ein stabiles und kräftiges Immunsystem entwickeln und das Tageslicht würde durch seinen UV-Anteil eventuell ausgeschiedene Viren und andere Krankheitserreger abtöten.

  2. Stefan sagt:

    Also von dieser Panikmache halte ich auch nicht besonders viel. Aber gerade jetzt wo in Deutschland ja die Schweinegrißße schon angekommen ist, kann man die Diskussion eh vergessen denke ich…man sieht ja bereits deutlich was nun zu tun ist…