Vor dem Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) sollte ein PKV Vergleich anstehen um die Vor- und Nachteile einer privaten Krankenversicherung kennenzulernen. Immer mehr Bürger in der Gesellschaft sprechen offen über den Wunsch aus der gesetzlichen Krankenversicherung auszutreten und sich privat zu versichern. Ob sich der PKV Wechsel oder der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die Private Krankenversicherung (PKV) überhaupt lohnt, wissen nur die wenigsten Versicherungsnehmer.
Die Private Krankenversicherung hat sicher sehr viele Vorteile gegenüber der gesetzlichen Versicherung. Bei allen Vorteilen kann eine jede Versicherung aber auch Nachteile haben und davon bleibt auch die private Krankenversicherung nicht verschont. Blickt man auf die Seiten von Versicherungen, wird man die Nachteile der PKV natürlich kaum finden. Selbst viele Seiten im Internet die mit der Sucheingabe „Nachteile Private Krankenversicherung“ zu finden sind, zeigen am Ende nur die Vorteile der PKV und verdecken die Realität.
Nachteile Private Krankenversicherung
Bevor die Entscheidung für die Private Krankenversicherung fällt, sollte jeder Versicherungsnehme darüber Bescheid wissen, in der Privaten Krankenversicherung beispielsweise mit Risikozuschlägen rechnen zu müssen. Aber auch ganze Leistungsverluste durch etwaige Vorerkrankungen sind in der PKV zu befürchten.
Jeder zahlt monatlich
Im Gegensatz zu gesetzlichen Krankenversicherungen wo beispielsweise Kinder bei einem Elternteil in der Familienversicherung sind, findet bei der PKV eine monatliche Beitragszahlung für jede Person statt. Berechnet man sich in der PKV also ein hohes Krankentagegeld mit rein und nutzt noch weitere Krankenzusatzversicherungen, entsteht schnell ein nettes Sümmchen.
Ständige Zahlungspflicht
Ist man längere Zeit krank, also auch länger als sechs Wochen, so besteht weiterhin die reguläre Zahlungspflicht der Beiträge. Dazu kommt noch, auf die Beitragsfreiheit in der Mutterschaftszeit oder dem Erziehungsurlaub verzichten zu müssen.
Rechnungen
Wer zum Arzt geht und sich behandeln lässt, muss die Rechnungen in der Regel nicht selber bezahlen. So aber ist es in der Privaten Krankenversicherung. Innerhalb eines bestimmten Rahmens müssen Rechnungen im Voraus bezahlt werden. Im Anschluss bekommt man das Geld aber von der Versicherung zurück. Diese Zahlungen erlauben aber auch Spielraum. Denn viele bieten einen Bonus pro Jahr und wer nicht erkrankt und keine Rechnungen verursacht, wird dafür mit hohen Zahlungen belohnt. Ist ein Bonus höher als die Rechnungen aus dem Jahr, sollte man überlegen ob man den Bonus nimmt oder die Rechnungen einreicht. Ist also kein völliger Nachteil bei der PKV Arztrechnungen selbst zu bezahlen.
Streitigkeiten und PKV Wechsel
Der Wechsel in eine andere Versicherung ist bei der Privaten Krankenversicherung nur sehr schwer möglich. Ist man erst mal Versicherungsnehmer einer Privatkasse, wird es schwer aus dem Vertrag zu kommen. Treibt man sich in Streitigkeiten, werden diese stets vor dem Zivilgericht ausgefochten. Rechtsstreitigkeiten vor dem Zivilgericht sind kostenpflichtige Prozesse.
Fazit
Einige Nachteile gibt es also immer, egal wie sehr eine Branche sich mit vielen Leistungen schmückt. Weiter sei auch zu erwähnen das die monatlichen Kosten extrem teurer werden umso später man in die PKV einsteigt. Wer sich früh und im jungen Alter privat versichert hat geringe monatliche Beiträge. Für manche Leistungen gibt es in den ersten Jahren der PKV auch Zahlungsgrenzen. Einzelheiten dazu müssen aus dem Versicherungsvertrag entnommen werden.
Der reine PKV Vergleich reicht für den Abschluss des Vertrags einer Privaten Krankenversicherung auf keinen Fall aus. Wenn der Private Krankenversicherung Vergleich durchgeführt wurde, kann man mit dem Ergebnis zu den Versicherungsunternehmen gehen und sich genauer informieren. Einzelheiten, Details und eventuelle Haken sind über das Internet nur schwer zu erkennen. Ein kompletter Abschluss der PKV im Internet macht nur dann Sinn, wenn man die Rahmenbedingungen der PKV wirklich kennt.





