Gibt es im Fall Michelle eine undichte Stelle bei der Polizei? Die Polizei und Staatsanwaltschaft suchen im Fall der ermordeten Michelle jetzt nach einem Informationsloch in den eigenen Reihen. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Ricardo Schulz teilte mit, „Aus dem Kreis der Ermittler sind Informationen nach außen gegeben worden, die die Ermittlungen gefährden und Ermittlungshandlungen erschweren“ bzw. sogar nahezu unmöglich machen.
Wenn Informationen nach außen getragen wurden, ist dies eine Verletzung des Dienstgeheimnisses und genau dort liegt jetzt der Verdacht. Die Geheimhaltungspflicht steht mit an oberster Stelle der Polizei.
Um den Mord an der kleinen Michelle aus Leipzig aufzuklären, gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Die Fahndung nach dem Mörder von Michelle könnte mit einem Massengentest fortgesetzt werden, so zumindest die Aussagen vom Sprecher der Staatsanwaltschaft. „Das wird erst gemacht, wenn unsere klassischen Ermittlungsansätze nichts ergeben haben“, fügte Schulz hinzu. Wie weit die Ermittlungen aktuell sind, ist nicht bekannt. Es gibt weiterhin zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung.





