Bereits am 31. Oktober dieses Jahres starb offensichtlich ein erst sieben Monate alter Säugling an den Folgen der Schweinegrippe. In einer Klinik erlag das kleine Mädchen der Infektion des H1N1 Erregers nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. Wie der gesundheitliche Zustand des Babys vor der Infizierung gewesen ist, könne laut dem Berliner Robert-Koch-Institut noch nicht gesagt werden.
Eine Sprecherin des LGL räumte jedoch ein, dass das Kind an einer nicht näher genannten chronischen Vorerkrankung litt. Auch in Niedersachsen gibt es ein zweites Todesopfer, das mit der Schweinegrippe in Verbindung gebracht werden kann. Eine 57-jährige Patienten, die vorher in der Ukraine Urlaub machte, sei bereits vergangene Woche Mittwoch an der H1N1 Erkrankung gestorben, dies teilte nun das niedersächsische Gesundheitsministerium in Hannover mit und bestätigte somit den Todesfall.
Nach ihrer Rückkehr aus der Ukraine, einem Land, das stark von der Schweinegrippe betroffen ist, stellte die Frau sich vorige Woche ihrem Hausarzt vor. Vorerkrankungen seien im Vorfeld festgestellt wurden, hieß es.





