Schweinegrippe und einfach kein Ende in Sicht. Die wohl momentan am stärksten Betroffenen sind die Schüler, die unter den typischen Grippesymptomen leiden. Während es in Deutschland durchschnittlich 32 von 100 Einwohnern erwischt, die sich an dem Schweinegrippe Virus angesteckt haben, sind es unter den Schülern fast fünfmal so viele. Dies zumindest berichtete kürzlich die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts.
In Hamburg sind derzeit besonders viele Schüler erkrankt, wie die dortigen Behörden bekannt gaben. Ein Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde teilte unterdessen mit, dass in der Altersgruppe der bis 20jährigen überdurchschnittlich viele junge Leute an der Neuen Grippe erkrankt seien. Da die Ärzte nicht mehr verpflichtet sind, jeden Verdachtsfall dem Gesundheitsamt zu melden, errechneten Fachleute die Gesamtzahl der Infizierten mit Hilfe der Daten aus repräsentativ ausgewählten Praxen.
Diese bestätigten, dass sich der Erreger H1N1 rasant ausbreitet. Den saisonalen Höhepunkt erwarten Experten jedoch erst Anfang nächsten Jahres. In Niedersachsen starb ein elfjähriges Mädchen an den Folgen der Schweinegrippe Infektion, sie war schwerstbehindert und litt unter einer Atemstörung. Auch in der Uniklinik von Mainz starb ein acht Jahre altes Mädchen an dem tückischen Virus. Derweil macht sich Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann weiterhin für die Schutzimpfung gegen den H1N1 Erreger stark. Mit dieser Immunisierung würden insbesondere Menschen geschützt, die durch eine chronische Erkrankung mit Komplikationen rechnen müssen.
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