Mittlerweile ließen sich rund 30 Millionen Europäer gegen die Schweinegrippe impfen. Nach Aussagen der Europäischen Arzneimittelagentur EMA sei der Schweinegrippeimpfstoff mit Wirkverstärker gut verträglich und würde nur leichte Nebenwirkungen erzeugen wie auch klinische Tests belegt haben sollen.
Die Wirkverstärker im Impfstoff gegen die Schweinegrippe standen in der Kritik, da eine Vielzahl von Nebenwirkungen auftreten können. Allerdings berichtet nun die Europäische Arzneimittelagentur EMA, dass dennoch keine geringere Verträglichkeit durch die beigefügten Adjuvatien (Wirkverstärker) auftreten würde. Extreme Nebenwirkungen wie das gefürchtete Guillain-Barré-Syndrom (Nervenerkrankung, die häufig Lähmungen verursacht) seien eine äußerst seltene Ausnahme nach einer Schweinegrippeimpfung mit einem mit Adjuvatien versetzten Impfstoff.
Schweinegrippe-Impfungen in der Übersicht
Nicht nur in Deutschland, sondern in Europa allgemein wird am häufigsten der Impfstoff Pandemrix angewendet. Von rund 32,5 Millionen Menschen, die sich impfen ließen, bekamen rund 21,5 Millionen Pandemrix verabreicht. Celvapan ist ein Impfstoff ohne Wirkverstärker, dieser kam allerdings nur 260.000 Mal zum Einsatz. Der Impfstoff Focetria fand in 7,5 Millionen Fällen seine Anwendung. Nur teilweise zugelassen sind Panzena und Fluval p, dennoch wurden damit 3,3 Millionen geimpft. Europaweit ließen sich auch 218.000 schwangere Frauen gegen Schweinegrippe impfen.
Nebenwirkungen fallen gering aus
Ein aktueller Bericht der Europäischen Arzneimittelagentur sagt aus, dass in Anbetracht der vielen Impfungen die Nebenwirkungen nicht überdurchschnittlich ausgefallen seien. Es wird dennoch eingeräumt, dass bei Pandemrix 20 Mal mehr unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet wurden als beim Impfstoff ohne Wirkverstärker, allerdings weist man auch darauf hin, dass Pandemrix rund 80 Mal häufiger geimpft wurde. Focetria, das auch adjuvantiert ist, wies eine ähnliche Anzahl an Nebenwirkungen auf wie Pandemrix. Zudem wird abschließend gefolgert, dass der bei Abwägung von Nutzen und Risiko die Impfung gegen Schweinegrippe immer noch positiv einzuschätzen sei, da die Nebenwirkungen zumeist milde verlaufen. Offiziell seien nur 19 Fälle des Guillain-Barré-Syndroms in Europa gemeldet worden. Insgesamt sei dies weniger als in anderen Impfkollektiven.
Gute Verträglichkeit
Zwar sagt die EMA nicht, dass Impfstoffe mit Adjuvatien besser verträglich seien als welche ohne Wirkverstärker. Allerdings äußert sie auch, dass beide Impfstoffformen, also mit oder ohne Wirkverstärker, gleich verträglich seien. Des Weiteren würden die aufgetretenen Nebenwirkungen kaum von den Ergebnissen in den klinischen Tests abweichen.
Die Europäische Arzneimittelagentur hat ihren Sitz in London und ist eine Agentur der Europäischen Union. Ihre Aufgaben sind die Überwachung und Bewertung von Arzneimitteln und sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Zulassung von Arzneimitteln in der EU.






Aich 19 Fälle des GBS sind zu viel und zwar genau 19 Fälle zu viel, für eine Aktion, die nicht hätte sein müssen, da die Erkrankung kaum schlimmer ist als ein normaler Schnupfen.
Ist das hier die Antwort auf die Aussagend es Gesundheitschefs des Europarates, Dr. Wordarg?
Eine Pandemie, die keine war, ja warum denn?