Der Berufsverband Deutscher Internisten weist darauf hin, dass häufiges Nasenbluten auf eine Blutgerinnungsstörung zurückzuführen sein kann. Besonders wenn es sich um grundloses, starkes und schwer zu stoppendes Nasenbluten handelt kann eine Blutgerinnungsstörung der Grund hierfür sein. Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten erklärt, auch das Entstehen blauer Flecken nach nur leichten, kleinen Stößen oder gar simplen Schlägen kann ein Hinweis darauf sein. Man kann Blutgerinnungsstörungen mit Medikamenten behandeln. Jedoch müssen die Betroffenen sich in jedem Fall bei ihrem Hausarzt melden, damit dieser entsprechende Tests durchführen kann.
Betroffene sollen auch Eltern, Geschwister und ggf. eigene Kinder von einem Arzt untersuchen lassen. Das Syndrom kann gefährlich werden, da es schon bei kleinem Vorkommen große Folgen haben kann. Folgen sind beispielsweise schwer stillbare Blutungen bei Verletzungen oder gar Operationen. Vor Operationen sollte man unbedingt wissen ob man von diesem Syndrom betroffen ist. Daher ist das oft nebensächlich behandelte Nasenbluten ein eigentlich sehr wichtiger Indikator.
Die Betroffenen sollten möglichst auch einen Hinweis im Pass etc. tragen, um im Notfall schnell erkennbar Dritte darüber zu informieren auch wenn man selbst bereits nicht mehr dazu in der Lage ist.





