Menschen mit dem Reizdarm-Syndrom sind in ihrer Lebensqualität oft sehr eingeschränkt. Was der Reizdarm aber genau ist und wie der Reizdarm entsteht, dies soll nun etwas genauer erläutert werden. Man spricht beim Reizdarm von einer Funktionsstörung im Verdauungstrakt. Jedoch sind die Beschwerden die dadurch auftreten nicht von einmaliger Natur. Es handelt sich dabei um chronische Beschwerden die immer wiederkehren. Bauchschmerzen, unregelmäßiger Stuhlgang bei dem es mal zu Verstopfungen und am nächsten Tag bereits zu Durchfall kommt.
Ein weiteres typisches Symptom vom Reizdarm sind die Blähungen. Begibt man sich mit seinen Beschwerden zum Arzt, so wird dieser zwar das Reizdarm-Syndrom diagnostizieren können, aber er kann keine direkten Veränderungen der Organe erkennen, die auf eine Krankheit hindeuten.
Ist ein Reizdarm gefährlich oder ansteckend?
Nein, mit dem Reizdarm-Syndrom kann man seine Menschen im Umfeld nicht anstecken. Außerdem ist das von Ärzten als Colon irritabile auch keine schlimme Krankheit. Im Vergleich zu vielen anderen Krankheiten die bei einer Darmuntersuchung etc. festgestellt werden ist Colon irritabile harmlos. Leider ist Reizdarm nervig, zudem weiß man nie ob es einen nur über ein paar Monate verfolgt, oder ob es ein Begleiter fürs Leben bleibt. Betroffene stellen sich oft die Frage ob der Reizdarm ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs ist, auch dies verneinen Mediziner.
Frauen sind vom Reizdarm über doppelt so häufig betroffen als Männer. Das erste Auftreten des Reizdarm erfolgt in der Regel zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Ohne eine Dunkelziffer ist in Deutschland von über 5 Millionen betroffenen Patienten zu sprechen.
Ursachen und Entstehung von Reizdarm
Der Besuch beim Arzt und die Frage nach den Ursachen für Reizdarm endet in Ernüchterung. Ärzte versuchen zwar mit diversen Ausweichsprüchen den Patienten zur Zufriedenheit zu bewegen, doch genaue Ursachen werden dem Patienten nicht gesagt. Begründet ist dieser Umstand darin, dass Mediziner bis heute noch keine genauen Ursachen für Reizdarm bestimmen konnten. Man vermutet das der Informationsaustausch zwischen Gehirn und Darm von einer Störung betroffen ist.
Verantwortlich ist für die Steuerung der Darmfunktion Serotonin – ein Nervenbotenstoff. Dieser könnte eine wichtige Rolle beim Reizdarm-Syndrom spielen. Forschern ist über die Jahre aufgefallen das Patienten mit Reizdarm eine erhöhte Anzahl an weißen Blutkörperchen in der Darmwand haben.
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