Bereits in 41.073 so genannten Kreisen befindet sich Mark Zuckerberg auf dem neuen Social-Network-Konkurrenten Google+. Das bedeutet, dass momentan 41.073 Menschen das Profil des Facebook-Gründers und seine eventuellen Statusmeldungen verfolgen.
Mark Zuckerberg sieht sich mit Google+, dem neuen Wurf von Google in Richtung soziales Netzwerk, konfrontiert. Sein Google+ – Profil kann zumindest bereits jetzt Punkten, er ist in mehr Kreisen („Circels“) als Sergey Prin oder Larry Page, die beiden Gründer der Suchmaschine und des Unternehmens Google.
User von Google+ haben die Möglichkeit, Profile von Personen, die sie interessant finden oder auch persönlich kennen, in verschiedene Kreise einzusortieren. Eigene Statusmeldungen werden durch eine einfache Handhabung nur bestimmten Kreisen zugänglich gemacht – oder wahlweise auch allen.
Google+ startete in Deutschland am 01. Juli die Beta-Phase ihres neuen sozialen Netzwerkes namens Google+. Immer mehr Menschen testen den neuen Service und viele zeigen sich durchaus begeistert. Google selbst weitet seine Testphase immer weiter aus, somit steigen die Nutzerzahlen des Netzwerks stetig. Der Vergleich von Facebook und Google+ war vorauszusehen, die Zukunft der lang entwickelten Plattform sieht momentan nicht schlecht aus. Jedenfalls haben Mark Zuckerberg und Facebook einen ernstzunehmenden, internationalen Konkurrenten gefunden.
Bisher ist allerdings noch nicht klar, ob Mark Zuckerberg sich selbst bei Google+ angemeldet hat, um sich ein Bild von der Konkurrenz zu machen, oder ob es sich um ein Fake-Profil handelt. Denkbar wäre, dass sich der Gründer oder andere Facebook-Mitarbeiter die Beta-Version von Google+ genau ansehen, die bereits jetzt sehr gut funktioniert und gar nicht nach Beta aussieht.
In Social-Media-Fachkreisen werden die Privatsphäre-Optionen von Google+ im Vergleich zu Facebook gelobt, wenngleich nicht kritiklos hingenommen. Doch genau die Punkte Privatsphäre-Einstellungen und Datenschutz könnten mittelfristig zunehmend Nutzer von Facebook weg und hin zu Google+ ziehen. Genaue Prognosen sind augenblicklich nicht möglich, doch die Chancen für den mutigen Schritt des Suchmaschinen-Giganten hin zum User durch das neue, konkurrenzfähige soziale Netzwerk sind vielversprechend.



