Der neue Celtura Impfstoff, der laut Mitteilung des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic gut verträglich sei, wurde nun auch in Deutschland zugelassen. Nach Angaben des Pharmakonzerns Novartis ist das Serum ein „Meilenstein“ für die Impfstoffherstellung und soll gegen die Schweinegrippe schützen.
Die Besonderheit des Herstellungsverfahrens ist das Heranzüchten in Zellkulturen und nicht wie bei Pandemrix in Hühnereiern, dies teilte Novartis am Donnerstag mit. Nachdem die Behörden die deutsche Zulassung erteilte, will der Pharmakonzern die Erlaubnis auch in anderen Ländern erwirken.
Klinische Studien des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic, in denen mehr als 1850 Probanden und Probandinnen den neuen Impfstoff testeten, ergaben, dass Celtura gut verträglich sei und auch der geforderten Immunigenität entspricht. Weiterhin seien die Sicherheits- und Verträglichkeitsprofile im Rahmen der gesetzlichen Richtlinien und erfüllen jegliche Voraussetzungen, um auf dem Markt zugelassen zu werden. Häufige Nebenwirkungen sind lokale Beschwerden an der Einstichstelle, leichter Temperaturanstieg, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Das Serum gegen die Schweinegrippe wird im hessischen Marburg hergestellt und enthält ebenfalls Adjuvantien. Die neue Technologie, auf die das Verfahren basiert ist in Europa bereits für den saisonalen Grippeimpfstoff Optaflu zugelassen.





