Erstmals seit 1995 könnten Anteilseigner Dividenden von Apple erhalten, schließlich hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino satte 98 Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante liegen. Bisher galten Dividendenzahlungen als Tabu, aufgrund der schwierigen Finanzlage des Konzerns 1995 wurden sie unter Steve Jobs stets abgelehnt. Der im letzten Jahr verstorbene Apple-Mitbegründer hatte stets an die schlechten Zeiten des Unternehmens erinnert, im Laufe der Jahre hat sich so ein stattliches Sümmchen angehäuft. Jobs´ Nachfolger, Tim Cook, schließt Dividenden jetzt aber nicht mehr aus, das liegt vor allem an den hervorragenden Geschäftszahlen, die der IT-Riese in der Vergangenheit vorweisen konnte.
Apple-Aktien mit einer jährlichen Rendite von 27 Prozent
Wer im Jahr 2000 in das Unternehmen mit dem Apfel investiert hat, kann sich heute über einen Gewinn von 1660 Prozent freuen. Bei einer Investition von 1.000 US-Dollar entspricht das 16.600 US-Dollar und somit eine jährliche Rendite von 27 Prozent. Mitte Februar konnte die Apple-Aktie erstmals in der Geschichte des Unternehmens die 500-US-Dollar-Marke knacken. Apple ist mehr wert als Microsoft und Google zusammen und gilt aktuell als teuerstes Unternehmen der Welt – selbst der Öl-Konzern ExxonMobil konnte übertroffen werden.
Experten erwarten international hohe Dividendenausschüttungen
Wie der Vermögensverwalter Blackrock schätzt, sollen die deutschen Dax-Unternehmen im Jahr 2012 etwa 26 Milliarden Euro an ihre Aktionäre ausschütten, das entspräche einem deutlichen Plus zum Vorjahr. Dieser Trend zeichnet sich auch auf internationalem Börsenparkett ab.



