Altersforscher haben im Journal of Occupational Health Psychology veröffentlicht, dass Altersteilzeit sich positiver auf die Gesundheit auswirkt als ein sofortiger Übergang in die Rente. In den USA ist es üblich, dass Senioren nach dem Ruhestand trotz Rente arbeiten gehen müssen, da die geringe Pension oft nicht ausreiche, um den finanziellen Alltag zu bestreiten.
Nach Ansicht von einem Wissenschaftler der Universität in Maryland hätte dies allerdings auch seine Vorteile. Nach Abschluss einer Langzeitstudie, die vom US-National Institute ausging und seit 1992 12.189 US-Bürger zwischen 51 und 61 Jahren regelmäßig nach ihren Lebensumständen, sowie Beschäftigungsverhältnissen, Krankheiten und mentale Gesundheit befragte, wurde bekannt gegeben, dass Senioren, die abrupt von einer Vollzeitstelle in den Ruhestand gehen, öfter unter körperlichen und mentalen Beschwerden leiden, als jene, die nach der Rente weiter im Berufsleben stehen.
Wer allerdings nur aus reiner finanzieller Not im Rentenalter zusätzlich arbeiten geht, wäre auf Grund von Stress genauso gesundheitlich belastet wie Pensionäre, die vom Beschäftigungsverhältnis direkt in den Ruhestand gingen, so Mo Wang von der Universität Maryland.





